Wir wissen nie wie weit sich ein Markt bewegt, aber wir können versuchen dies abzuschätzen. Ein Verfahren dazu ist das Messen des Markverhaltens in der Vergangenheit kombiniert mit einer Projektion unter einer bestimmten Annahme. Sicher findet man hier nicht den heiligen Gral aber es ist ein weiterer Baustein, der einem helfen kann sich ein neutrales Bild von möglichen Bewegungen zu machen. Im ersten Video beschreibe ich wie ich das „Werkzeug“ anwende, im zweiten leite ich daraus einen zukünftig geplanten Trade ab.

Wichtig: Man sollte besonders vorsichtig sein wenn man kleine Zeitebenen betrachtet; denn das Zeichnen im Nachhinein sieht natürlich immer sehr trivial und logisch aus. Die eigentliche Idee beginnt aber erst nach dem aktuellen Kanalende, so wie im folgenden Bild im 60-Minuten Chart skizziert:

RegChannel im Stundenchart

Man sollte zudem die Zeitebenen nicht zu klein wählen; der Minutenchart eignet sich nicht, da die prozentualen Abweichungen bei Ausbrüchen nicht einer fixierten Standardabweichung standhalten – ausserdem sind die potentiellen „Gewinnstrecken“ zu kurz und man muss „schnell“ zeichnen und entscheiden. Oftmals macht das  Bild im Minutenchart in höhreren Zeitebenen keinen Sinn (siehe Bild).

Minutenchart und Stundendarstellung